PHYSIONEXUS®MANU · MENTE · MOTU

Wie ich arbeite

Was ist für Sie im Moment das Hauptproblem?

Diese Frage steht am Anfang jeder Behandlung. Sie ist offen gestellt, weil die Antwort nicht vorweggenommen werden soll — und weil sie sich von Termin zu Termin ändern darf.

Fünf Schritte, die sich wiederholen

Die Abfolge richtet sich nach Ihnen. Was zuerst getan wird, folgt begründeten Annahmen. Sie stützen sich auf dreierlei: auf das, was die Forschung zu Ihrem Anliegen hergibt, auf über zwanzig Jahre am Menschen, und auf das, was Sie selbst schildern und was sich an Ihnen zeigt.

Nach jeder Maßnahme wird geprüft, ob sich etwas verändert hat — mit derselben Frage: Besser, schlechter, gleich? Dieser Vergleich entscheidet über den nächsten Schritt, nicht allein der Kalender.

Jeder Schritt hängt mit jedem anderen zusammen — und immer mit Ihnen.

Zuhören

01 / 05

Was Sie schildern, ist Information und nicht Beiwerk.

Was Sie sagen, wird in Ihren Worten festgehalten und nicht in Fachbegriffe übersetzt; zwischendurch wird zusammengefasst und nachgefragt, ob es richtig angekommen ist.

Untersuchen

02 / 05

Was sich zeigt, wird festgehalten.

Welche Tests sinnvoll sind, ergibt sich aus dem Gespräch davor. Wie weit sie gehen, richtet sich danach, wie empfindlich die Beschwerden gerade reagieren. Gesucht wird, was mit Ihrem Problem zusammenhängt: eine Bewegung, eine Haltung, eine Stelle, an der sich etwas zeigt.

Einordnen

03 / 05

Nicht jeder Zusammenhang ist eine Ursache.

Relevant ist zunächst das, was sich tatsächlich beeinflussen lässt. Priorisieren statt alles gleichzeitig — das ist der Kern der Arbeit und der Grund, warum Ordnung entsteht.

Ein Beispiel aus der Rückkehr zum Sport: Wer wieder laufen will, muss springen und landen können. Landen kann nur, wer auf einem Bein steht, ohne dass Knie und Hüfte nachgeben — deshalb steht das am Anfang und nicht am Ende.

Erproben

04 / 05

Eine Annahme, die sich nicht prüfen lässt, bleibt eine Annahme.

Was hier versucht wird, folgt der Einordnung aus Gespräch und Untersuchung bis zu diesem Punkt. Eine Bewegung, ein Griff, eine Übung – alles wird dosiert und die Reaktion beobachtet.

Anpassen

05 / 05

Besser, schlechter, gleich?

Was wirkt, wird ausgebaut. Was nicht wirkt, wird anders dosiert oder verworfen. Die Richtung ändert sich, wenn die Rückmeldung es verlangt.

Drei Zugänge, ein Vorgehen

Die drei Wörter im Zeichen beschreiben, worüber gearbeitet wird.

MANU

Mit den Händen.

Untersucht wird, bevor behandelt wird — und was dabei auffällt, lässt sich in jedem Moment erklären.

MENTE

Mit dem Verstand.

Verstehen ist dann etwas wert, wenn daraus Handlungsfähigkeit entsteht.

MOTU

Durch die Bewegung.

Belastung wird weder vermieden noch erzwungen, sondern gesteuert.

Erst anerkennen, dann unterscheiden

Eine Erklärung, die zu früh kommt, verkleinert das Problem, statt es zu lösen. Manchmal verändert sich zuerst nicht der Schmerz, sondern wie viel neben ihm wieder Platz hat.

Schmerz ist eine persönliche Erfahrung

Schmerz lässt sich beschreiben, einordnen und an dem beobachten, was er verändert — und seine Stärke und Häufigkeit lassen sich über die Zeit vergleichen. Was Sie erleben, wird als das genommen, was es ist:
eine Information, die niemand sonst hat.

Befund und Bedeutung sind zweierlei

Schmerz und Verletzung sind nicht dasselbe — beides ist wirklich. Eine Verletzung wird als Verletzung behandelt, und dass Schmerz auch ohne sie bestehen kann, ändert daran nichts.

Wie stark die Beschwerden sind und was sie für Ihren Alltag bedeuten, zeigt sich im Gespräch und unter Belastung.

Mehrere Faktoren, unterschiedlich gewichtet

Wie Schmerz erlebt wird, hängt in unterschiedlichem Maß von körperlichen, psychischen und soziokulturellen Faktoren ab. Unterschiedlich heißt: bei jedem Menschen anders verteilt.

Deshalb gibt es keine Standarderklärung, die über einen Fall gelegt wird. Welche Faktoren bei Ihnen tragen, wird gemeinsam herausgefunden.

Schmerz ist Beziehung

  • BelastungBelastbarkeit
  • KörperBedeutung
  • ErfahrungErwartung
  • MenschUmfeld

An diesen Beziehungen lässt sich arbeiten.

Wer was übernimmt

Beide bringen mit, was dem anderen fehlt. Sie kennen Ihren Alltag, Ihre Vorgeschichte und das, was Ihnen wichtig ist. Auch Ihre eigene Vorstellung davon, was los ist, zählt und wird bei jedem Schritt mit einbezogen. Untersuchung, Einordnung und die Einschätzung, was realistisch erreichbar ist, kommen von mir. Das Ziel wird gemeinsam festgelegt.

Der Bezugspunkt sind Sie

Verglichen wird vor allem mit Ihnen selbst. Wo es passt, geben auch Richtwerte aus Tests Orientierung, etwa vor der Rückkehr in den Sport. Für den nächsten Schritt entscheidet die Richtung: Was geht heute, das vorher nicht ging? Welche Belastung wird inzwischen vertragen?

Belastbarkeit entwickeln

Nach einer Verletzung oder Überlastung ist das Ziel mehr als der frühere Zustand: eine Belastbarkeit, die im Alltag und im Sport trägt.

Wenn das passt

Ablauf, Kosten und Anreise stehen auf der nächsten Seite.